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BCBS 239 - Einheitliche Standards für das Risikomanagement

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BCBS 239 - Grundsätze für die effektive Aggregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung

BCBS 239 liefert den Leitfaden für die Schaffung effizienter Risikotragfähigkeitskonzepte und richtet sich zunächst an die "G-SIB" (Global Systematically Important Banks). Dabei ist das Ziel die Gewährleistung korrekter Risikoberichte auf Basis einer konsistenten und vollständigen Aggregation von Risikodaten, nachdem in der Finanzkrise bei vielen Banken  einer lückenhafte IT-Architektur erkannt worden war. Dies verhinderte u.a. die rechtzeitige Identifikation von Risikokonzentrationen und dadurch auch eine entsprechende, effektive Risikosteuerung.

Die Umsetzung der aufsichtsrechtlichen Richtlinien ist für die Gruppe der "G-SIB" (Global Systematically Important Banks) bis zum 01.01.2016 verpflichtend und soll zukünftig außerdem auf die national systemrelevanten Banken, "D-SIB" (Domestic Systematically Important Banks), ausgeweitet werden.


Daraus ergeben sich zahlreiche Herausforderungen für die betroffenen Banken:

  • Entwicklung und Einrichtung einer internen Datenarchitektur und IT-Infrastruktur für die Risikosteuerung
  • Generierung genauer, verlässlicher und vollständiger Risikodaten
  • Aggregation von Risikodaten auf automatisierter Basis über sämtliche Konzernebenen
  • Sortierung der Risikodaten nach unterschiedlichen Kategorien
    (z.B. Geschäftsfelder, Konzerngesellschaften, Art des Vermögenswertes)
  • Abstimmung von Risikoberichten auf die Bedürfnisse unterschiedlicher Adressaten (z. B. Geschäftsführung, Risikoausschuss, Aufsichtsbehörde)
  • Gewährleistung einer zeitnahen Risikoberichterstattung bei Ad-hoc-Anfragen sowie in Stressphasen oder Krisen 
  • Erstellung von Risikoprognosen und Durchführung von Stresstests und Szenarioanalysen

Eine umfassende und verlässliche Risikodatenaggregation bildet die unverzichtbare Basis für eine fundierte Entscheidungsfindung. Ein stabil arbeitendes System führt darüber hinaus zu mehr Effizienz, ermöglicht einen verbesserten strategischen Entscheidungsprozess und liefert damit auch einen Beitrag zur Erhöhung der Rentabilität.

Der Kern einer zukunftssicheren Lösung für BCBS 239 ist ein ausgereiftes fachliches Datenmodell und eine integrierte Datenarchitektur in Form eines Finance Data Warehouse. Die integrierte Finanzarchitektur der targens stellt fachliche Kernkonzepte und idealtypische Prozesse zur Verfügung, die unseren Kunden einen wesentlichen Zeitvorteil bei der Umsetzung von BCBS 239 verschaffen und einen stabilen Rahmen für die Berücksichtigung individueller Rahmenbedingungen bilden.

Die Grundsätze der aufsichtsrechtlichen Anforderungen des BCBS 239 an Banken klassifizieren sich in vier Kategorien:

  1. Unternehmensführung und Infrastruktur
    Sowohl die Aggregation der Risikodaten als auch die Berichterstattung unterliegen strengen Prinzipien und die Datenqualität liegt im Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Des Weiteren werden konzernweite Daten- und It-Architekturen benötigt, die die Qualität und Abrufbarkeit der Risikodaten nicht nur im Normalfall, sondern auch unter Stressbedingungen gewährleisten.
  2. Risikodaten-Aggregationskapazitäten
    Es müssen alle wesentlichen Risikodaten in unterschiedlichen Kategorien geordnet zur Verfügung stehen und jegliche Arten von Risikokonzentrationen abbilden. Für die Häufigkeit der Aggregation der Risikodaten sollte ein angemessener Zeitrahmen in Abhängigkeit von der Risikoart und der Volatilität des Risikos bestimmt werden. Ad-hoc-Anfragen an die Risikoberichterstattung sollten außerdem möglichst zeitnah bearbeitet werden.
  3. Risikoberichterstattung
    Das Risikoprofil der Bank muss genau und präzise in den Risikoberichten wiedergegeben werden. Außerdem sollen diese klar formuliert und leicht verständlich sein sowie umfassende Informationen zu allen wesentlichen Risikobereichen - wie z. B. Kreditrisiko, Liquiditätsrisiko) enthalten. Die Häufigkeit der Risikoberichte ist von der Geschäftsleitung und vom obersten Verwaltungsrat zu bestimmen.
  4. Aufsichtsrechtliche Überprüfungen, Instrumente und Zusammenarbeit
    Die Einhaltung der Grundsätze wird regelmäßig durch die Aufsichtsinstanzen überprüft. Hierbei werden auch die nationalen Behörden der einzelnen Länder mit einbezogen. Des Weiteren haben die Aufsichtsinstanzen geeignete Instrumente und Ressourcen zu gewährleisten, um effektive sowie zeitnahe Korrekturen von Mängeln in Banken verlangen und begleiten zu können.

targens begleitet namhafte Kunden der Finanzwirtschaft bei der Umsetzung aufsichtsrechtlicher Anforderungen. Erfolgreiche Referenzprojekte zeigen, dass die integrierte Finanzarchitektur der targens eine stabile, verlässliche Basis für die effiziente und zufkunftssichere Umsetzung komplexer Reportinganforderungen schafft.

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