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Fit für die Geldtransferverordnung mit SMARAGD TCM

Stuttgart, 29.08.2016 – Zusammen mit der vierten EU-Geldwäscherichtlinie wurde auch die neue EU-Geldtransferverordnung 2015/847 verabschiedet. Sie trat 2015 in Kraft und gilt ab 26. Juni 2017 ohne Umsetzungsakt. Neben den Auftraggeber-Daten müssen Banken nun bei Zahlungen auch die Daten des Begünstigten übermitteln bzw. prüfen. Finanzdienstleister sollten nun ihre Software auf den aktuellsten Stand bringen. Für Nutzer der Lösung SMARAGD TCM ist dies kein Problem.

Um das Vertrauen in das Finanzsystem zu stärken, hat das EU-Parlament im vergangenen Jahr die vierte EU-Geldwäscherichtlinie verabschiedet. Mit ihr zusammen ist auch die neue Geldtransferverordnung in Kraft getreten. Sie beinhaltet eine Neuregelung der Übermittlungspflicht von Beteiligten an einer Finanztransaktion. Bisher mussten Finanzinstitute lediglich die Daten des Auftraggebers auf Vollständigkeit überprüfen und übermitteln. Ab dem 26. Juni 2017 gilt diese Pflicht auch für den Begünstigten der Transaktion. Den Finanzinstituten bleibt also noch ein Jahr, um sich vor allem im Bereich ihrer IT-Lösungen auf die veränderten Umstände einzurichten.

Komplettlösung für kommende Ansprüche
Mit SMARAGD TCM (Transaction Controlling & Monitoring) bietet Cellent Finance Solutions eine Komplettlösung für Finanzsanktionen an, die die Anforderungen der neuen Geldtransferverordnung integriert hat. Denn SMARAGD TCM stellt bei der Umsetzung der fachlichen Anforderungen einen zentralen Compliance-Baustein dar. Das System überprüft alle relevanten Informationen - im Schwerpunkt Zahlungen und Kundendaten - auf Sanktionsverstöße in Echtzeit und nutzt dabei alle verfügbaren internen und externen Informationen, die üblicherweise in Sanktions-Listen zusammengefasst sind. Entdeckt SMARAGD TCM eine Auffälligkeit, wird diese an die Compliance-Verantwortlichen gemeldet und muss dort weiter verfolgt werden.

Alle Kunden auf der sicheren Seite
Neukunden können die Anforderungen der Geldtransferverordnung nach einer reibungslosen Installationsphase erfüllen. Für Bestandskunden ist die Erweiterung noch leichter. „Einige kleine Änderungen in der Business-Konfiguration genügen und unsere Kunden sind auf der sicheren Seite“, sagt Dr. Steffen Gutjahr, Leiter des Bereichs Compliance Solutions bei der Cellent Finance Solutions GmbH. Immerhin geht es um viel: Bei Transfers von bis zu 1000 Euro innerhalb der EU müssen mit der neuen Geldtransferverordnung die Kontonummern der Beteiligten und auf Nachfrage weitere Daten, z.B. der Name  übermittelt werden. Für Transfers in Drittstaaten außerhalb der EU gilt dasselbe, allerdings ist die Pflicht hierbei unabhängig vom Betrag. Wichtig ist für die Banken dann, sicherzustellen, dass die Datensätze vollständig sind.

Echtzeitüberwachung als Prämisse
Neu ist hierbei, dass eine Echtzeitüberwachung oder eine nachträgliche Überwachung des Transfers vorgeschrieben ist. Es gilt also, wirksame risikobasierte Verfahren einzuführen oder vorhandene Maßnahmen technisch noch zu erweitern. Auf beides ist SMARAGD TCM ausgerichtet. Finanzdienstleister, die nach dem 26. Juni 2017 ihre Pflichten versäumen, drohen Geldbußen von bis zu fünf Millionen Euro oder zehn Prozent des Jahresumsatzes. Führungspersonal kann ebenfalls belangt und vorübergehend mit einem Verbot von Leitungsaufgaben belegt werden. Grund genug also für alle Finanzinstitute sich die Zeit zu nehmen, um ihr Konzept zu überdenken und auf die Gegebenheiten der neuen Geldtransferverordnung auszurichten.