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Kundenbestandsprüfung in Zeiten von Panama

Stuttgart, 29.06.2016 – Die Panama Papers haben hohe Wellen geschlagen. Auch deutsche Banken sind in den Skandal verstrickt. Deshalb übt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ihre gesetzliche Befugnis auf Auskunfts- und Vorlageersuchen seit Anfang Mai stärker aus. Damit Finanzdienstleister sich ihrer Kunden sicher und gleichzeitig auskunftsfähig sind, bietet Cellent Finance Solutions die Lösung SMARAGD PP2GO für die Kundenbestandsprüfung.

Durch die Aufdeckung der Panama Papers mit ihren fast zwölf Millionen vertraulichen Nachrichten wurden viele Fälle von Finanzkriminalität öffentlich. Mit Unterstützung des Offshore-Dienstleister Mossack Fonseca haben auch deutsche Unternehmen verschiedene Delikte, z.B. Steuerbetrug, Geldwäsche, UN-Sanktions-Brüche begangen. Mehr als 300.000 Briefkastenfirmen und Trusts für unlautere Geschäfte wurden dafür gegründet.

Auskunfts- und Vorlageersuchen der BaFin verschärft
Als Reaktion auf den Skandal übt die BaFin ihre gesetzliche Befugnis auf Auskunfts- und Vorlageersuchen stärker aus. In Absprache mit der Justiz können dann Ermittlungen eingeleitet werden. Betroffene müssen hierbei mitwirken. Es ist daher wichtig, dass Finanzdienstleister stets nachweisen können, mit welchen Unternehmen sie kooperieren und an welchen Transaktionen sie beteiligt sind. „Schwarze Schafe“ unter den Kunden gilt es zu erkennen und zu eliminieren. Die Lösung SMARAGD PP2GO hilft dabei.

SMARAGD PP2GO hilft beim Abgleich
Die beste Möglichkeit für Banken, um auskunftsfähig zu sein, ist ein Vergleich des Kundenbestands mit den Quellen der Panama Papers. Am einfachsten geht dies mit der Kundenbestands-Prüfung SMARAGD PP2GO der Cellent Finance Solutions gegen die konsolidierte Offshore-Leaks-Liste. Geprüft werden rund 600.000 Einträge (Entities, Officers, Intermediaries) aus fünf Listen der Panama Papers. Die Prüfung gibt es auch als mobile App „PEPe“. Derzeit werden mit dem System bereits sechs Millionen Kundendatensätze zahlreicher Banken geprüft. Am Ende der Überprüfung steht ein Trefferprotokoll, aus dem sich genaue Rückschlüsse auf unseriöse Kunden ziehen lassen.